Gefechtsbericht des Jäger-Regiments 75 für die Zeit vom 7. Februar 1944 bis zum 15. Mai 1944
Seit dem 07.02.1944 verteidigt das Regiment seine bisherige Stellung. Stellung- und Hindernisbau werden weiter durchgeführt. Der Russe schießt starke PAK-, Granatwerfer und Artillerie-Feuerüberfälle. Mitte Februar gewinnt man dann auf Grund der vielen Beobachtungen über starken Russischen Mot.- Schlittenverkerkehr auf der Rollbahn Witebsk-Shirotino den Eindruck, dass der Russe auf dem gegenüberliegenden Raum starke Kräfte abzieht. Die beiderseitige Aufklärungstätigkeit ist sehr rege.
Am 20.02.1944 wird das Regiment aus seiner Stellung herausgelöst und übernimmt am 23. März 1944 einen neuen Abschnitt 12 km nordwestlich Witebsk. Der Ausbauzustand der neuen Stellung ist sehr schlecht. Das Regiment setzt sofort alle verfügbaren Kräfte zum Stellungsbau ein. III. Bataillon Jäger-Regiment 75, das bis zum 28. Februar 1944 Armeereserve ist, wird anschließend dem Standortkommandanten von Witebsk zur Durchführung von Sonderaufgaben unterstellt. Die Tage verlaufen mit Ausnahme der starken Feuerüberfälle ruhig. Am 06. März 1944 kommt überraschend der Ablösebefehl. Am 07. März 1944 wird das Regiment herausgelöst und in den Raum nordwestlich Orscha verlegt. Die Division ist Reserve der Heeresgruppe Mitte. Die Tage bis zum 17. März 1944 stehen dem Regiment zur Ausbildung zur Verfügung. Besonderer Wert wird auf Grund der in den letzten Kampfhandlungen gemachten Erfahrungen auf moderne Panzernahbekämpfung, Nacht- und Offiziersausbildung gelegt. Auch die geistige Betreuung kommt in Form von Filmvorführungen und Darbietungen des "Stoßtrupps der Freude" zu ihrem Recht. Die kurze Zeit der Ausbildung endet mit dem 18. März 1944.
Am 19. März 1944 beginnt die Verlegung der Division im E-Transport in den Raum von Brest-Litowsk. Bei der Ankunft des Rot. Stabes in Brest am 21. März 1944 ist die Lage folgende: Der Fein fühlt entlang der Straße und Eisenbahn Kowel-Brest-Litwosk in Richtung Brest vor. Kowel ist vom Feinde eingeschlossen. Zwischen Ratko und Kraska hat er den Pripjet bereits überschritten. Auftrag der Division: Verhindern weiteren Vorgehens des Feindes über den Pripjet nach Süden. Die Division setzt je eine Kampfgruppe entlang der Eisenbahn und entlang der Rollbahn an. Der Zwischenraum zwischen Eisenbahn und Rollbahn beträgt 30 km. Dem Regiment werden zwei Panzerzüge, I. und II. Jäger-Regiment 56 und das L.S.Btl. 670 unterstellt. Beim Eintreffen des Rot. Stabes im Gefechtsgebiet stellt sich folgende Lage heraus: I. Jäger-Regiment 56 sichert die Bahnlinie Zablocie-Maloryta an 4. Stützpunkten. Mit dem anscheinend bei Kraska eingeschlossenen L.S.Btl. 670 besteht seit 12 Stunden keine Verbindung mehr. Ein Panzerzug in Zablocie wird um 14.00 Uhr bereits von den Russen gestürmt und genommen, die Besatzung schlägt sich durch den Sumpf durch. Der zweite Panzerzug ist nördlich Maloryta auf Mine gelaufen. Dadurch sind die Transporte für Stunden unterbrochen. Mehrere Minenanschläge unterbrechen an den folgenden Tagen die Transportbewegungen des Regiments, das in Ermangelung eines Landweges auf den Bahnkörper angewiesen ist. Über eine in der Nacht gebaute Behelsfsrampe wird im Verlauf der nächsten 2 Tage die Masse des Regiments und I./A.R.5 ausgeladen. Bis zum 22.03.1944 gelingt es, die Masse II./Jäger-Regiment 56 in Chocislaw auszuladen. Nach dem Ausladen wird es sofort auf Tur angesetzt. Es kommt zu wechselvollen Kämpfen. Ein russischer Gegenangriff wirft das Bataillon am Ostrand Swicte-See 500 Meter nach Westen zurück. I./Jäger-Regiment 75, das im Verlauf des 23.03.44 in zwei Transporten eintrifft, wird mit höchster Eile ausgeladen. Die Lage hat sich nun verschärft. Aufklärer stellen fest, dass das L.S. - Bataillon 670 eingeschlossen ist, aber sich noch verteidigt. Der Russe geht beiderseits der Bahn im Schutze der Wälder nach Norden vor. Auftrag des Regiments: Feind über den Truski-Abschnitt zu werfen und L.S.Btl. 670 zu entsetzen.
Am 20.02.1944 wird das Regiment aus seiner Stellung herausgelöst und übernimmt am 23. März 1944 einen neuen Abschnitt 12 km nordwestlich Witebsk. Der Ausbauzustand der neuen Stellung ist sehr schlecht. Das Regiment setzt sofort alle verfügbaren Kräfte zum Stellungsbau ein. III. Bataillon Jäger-Regiment 75, das bis zum 28. Februar 1944 Armeereserve ist, wird anschließend dem Standortkommandanten von Witebsk zur Durchführung von Sonderaufgaben unterstellt. Die Tage verlaufen mit Ausnahme der starken Feuerüberfälle ruhig. Am 06. März 1944 kommt überraschend der Ablösebefehl. Am 07. März 1944 wird das Regiment herausgelöst und in den Raum nordwestlich Orscha verlegt. Die Division ist Reserve der Heeresgruppe Mitte. Die Tage bis zum 17. März 1944 stehen dem Regiment zur Ausbildung zur Verfügung. Besonderer Wert wird auf Grund der in den letzten Kampfhandlungen gemachten Erfahrungen auf moderne Panzernahbekämpfung, Nacht- und Offiziersausbildung gelegt. Auch die geistige Betreuung kommt in Form von Filmvorführungen und Darbietungen des "Stoßtrupps der Freude" zu ihrem Recht. Die kurze Zeit der Ausbildung endet mit dem 18. März 1944.
Am 19. März 1944 beginnt die Verlegung der Division im E-Transport in den Raum von Brest-Litowsk. Bei der Ankunft des Rot. Stabes in Brest am 21. März 1944 ist die Lage folgende: Der Fein fühlt entlang der Straße und Eisenbahn Kowel-Brest-Litwosk in Richtung Brest vor. Kowel ist vom Feinde eingeschlossen. Zwischen Ratko und Kraska hat er den Pripjet bereits überschritten. Auftrag der Division: Verhindern weiteren Vorgehens des Feindes über den Pripjet nach Süden. Die Division setzt je eine Kampfgruppe entlang der Eisenbahn und entlang der Rollbahn an. Der Zwischenraum zwischen Eisenbahn und Rollbahn beträgt 30 km. Dem Regiment werden zwei Panzerzüge, I. und II. Jäger-Regiment 56 und das L.S.Btl. 670 unterstellt. Beim Eintreffen des Rot. Stabes im Gefechtsgebiet stellt sich folgende Lage heraus: I. Jäger-Regiment 56 sichert die Bahnlinie Zablocie-Maloryta an 4. Stützpunkten. Mit dem anscheinend bei Kraska eingeschlossenen L.S.Btl. 670 besteht seit 12 Stunden keine Verbindung mehr. Ein Panzerzug in Zablocie wird um 14.00 Uhr bereits von den Russen gestürmt und genommen, die Besatzung schlägt sich durch den Sumpf durch. Der zweite Panzerzug ist nördlich Maloryta auf Mine gelaufen. Dadurch sind die Transporte für Stunden unterbrochen. Mehrere Minenanschläge unterbrechen an den folgenden Tagen die Transportbewegungen des Regiments, das in Ermangelung eines Landweges auf den Bahnkörper angewiesen ist. Über eine in der Nacht gebaute Behelsfsrampe wird im Verlauf der nächsten 2 Tage die Masse des Regiments und I./A.R.5 ausgeladen. Bis zum 22.03.1944 gelingt es, die Masse II./Jäger-Regiment 56 in Chocislaw auszuladen. Nach dem Ausladen wird es sofort auf Tur angesetzt. Es kommt zu wechselvollen Kämpfen. Ein russischer Gegenangriff wirft das Bataillon am Ostrand Swicte-See 500 Meter nach Westen zurück. I./Jäger-Regiment 75, das im Verlauf des 23.03.44 in zwei Transporten eintrifft, wird mit höchster Eile ausgeladen. Die Lage hat sich nun verschärft. Aufklärer stellen fest, dass das L.S. - Bataillon 670 eingeschlossen ist, aber sich noch verteidigt. Der Russe geht beiderseits der Bahn im Schutze der Wälder nach Norden vor. Auftrag des Regiments: Feind über den Truski-Abschnitt zu werfen und L.S.Btl. 670 zu entsetzen.